Pflichtaufgabe: Berichtsheft führen

In den Ausbildungsordnungen für die Berufe im Bäckerhandwerk ist festgelegt, dass die Auszubildenden verpflichtet sind, ein Berichtsheft als Ausbildungsnachweis zu führen.

Das Berichtsheft ist von den Lehrlingen während der Ausbildungszeit wöchentlich zu führen. Diese wöchentlichen Ausbildungsnachweise sollen kurze, stichwortartige Angaben über die ausgeübten Tätigkeiten einschließlich der eingesetzten Maschinen und Geräte enthalten.
Der Ausbildende (Chef/Chefin) hat das Berichtsheft bereitzustellen und regelmäßig durchzusehen; das heißt: mindestens monatlich zu prüfen und abzuzeichnen. Damit wird die Richtigkeit der Eintragungen bestätigt. Das Berichtsheft ist bei der Zwischenprüfung vorzulegen. Außerdem ist das korrekt geführte Berichtsheft eine Voraussetzung für die Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung.

Nachweise: Berichtsheft-Eintragungen gelten

Anhand der Ausbildungsnachweise im Berichtsheft (die vom Lehrling und vom Ausbildenden unterschrieben sein müssen) ist ersichtlich, ob die geforderten Fertigkeiten und Kenntnisse in der Berufsausbildungszeit vermittelt worden sind. Und daraus können rechtliche Konsequenzen erwachsen: So wurde schon mal nach nicht bestandener Abschlussprüfung anhand der abgezeichneten Ausbildungsnachweise vor Gericht bewiesen, dass die erforderlichen Kenntnisse in der Ausbildungszeit nicht vermittelt wurden. Der Ausbildungsbetrieb wurde deswegen zu Schadenersatz verurteilt, und zwar zur Zahlung des Unterschiedsbetrags zwischen der Ausbildungsvergütung und dem tariflichen Gehalt für ausgelernte Fachkräfte.

Form: Berichtsheft einfach und sorgfältig führen

Der Gildebuchverlag bietet die Berichtshefte des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks an. Es gibt Berichtshefte für Bäcker/Bäckerinnen und Berichtshefte für Fachverkäuferinnen/Fachverkäufer in Bäckereien/Konditoreien. Sie sind als Ringbücher gestaltet. Die Blätter der Berichtshefte sind für die einfache Verwendung vorbereitet. Die Lehrlinge können daher einfach, aber sorgfältig eintragen, welche Ausbildungstätigkeiten sie in welchem zeitlichen Rahmen ausgeführt haben. Dazu gehören die täglichen Arbeiten, die Unterweisungen der Ausbildenden, die überbetriebliche Unterweisung sowie die Nachweise über den absolvierten Berufsschulunterricht.     

In den Ausbildungsordnungen für die Berufe im Bäckerhandwerk ist festgelegt, dass die Auszubildenden verpflichtet sind, ein Berichtsheft als Ausbildungsnachweis zu führen. Das Berichtsheft ist... mehr erfahren »
Fenster schließen
Pflichtaufgabe: Berichtsheft führen

In den Ausbildungsordnungen für die Berufe im Bäckerhandwerk ist festgelegt, dass die Auszubildenden verpflichtet sind, ein Berichtsheft als Ausbildungsnachweis zu führen.

Das Berichtsheft ist von den Lehrlingen während der Ausbildungszeit wöchentlich zu führen. Diese wöchentlichen Ausbildungsnachweise sollen kurze, stichwortartige Angaben über die ausgeübten Tätigkeiten einschließlich der eingesetzten Maschinen und Geräte enthalten.
Der Ausbildende (Chef/Chefin) hat das Berichtsheft bereitzustellen und regelmäßig durchzusehen; das heißt: mindestens monatlich zu prüfen und abzuzeichnen. Damit wird die Richtigkeit der Eintragungen bestätigt. Das Berichtsheft ist bei der Zwischenprüfung vorzulegen. Außerdem ist das korrekt geführte Berichtsheft eine Voraussetzung für die Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung.

Nachweise: Berichtsheft-Eintragungen gelten

Anhand der Ausbildungsnachweise im Berichtsheft (die vom Lehrling und vom Ausbildenden unterschrieben sein müssen) ist ersichtlich, ob die geforderten Fertigkeiten und Kenntnisse in der Berufsausbildungszeit vermittelt worden sind. Und daraus können rechtliche Konsequenzen erwachsen: So wurde schon mal nach nicht bestandener Abschlussprüfung anhand der abgezeichneten Ausbildungsnachweise vor Gericht bewiesen, dass die erforderlichen Kenntnisse in der Ausbildungszeit nicht vermittelt wurden. Der Ausbildungsbetrieb wurde deswegen zu Schadenersatz verurteilt, und zwar zur Zahlung des Unterschiedsbetrags zwischen der Ausbildungsvergütung und dem tariflichen Gehalt für ausgelernte Fachkräfte.

Form: Berichtsheft einfach und sorgfältig führen

Der Gildebuchverlag bietet die Berichtshefte des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks an. Es gibt Berichtshefte für Bäcker/Bäckerinnen und Berichtshefte für Fachverkäuferinnen/Fachverkäufer in Bäckereien/Konditoreien. Sie sind als Ringbücher gestaltet. Die Blätter der Berichtshefte sind für die einfache Verwendung vorbereitet. Die Lehrlinge können daher einfach, aber sorgfältig eintragen, welche Ausbildungstätigkeiten sie in welchem zeitlichen Rahmen ausgeführt haben. Dazu gehören die täglichen Arbeiten, die Unterweisungen der Ausbildenden, die überbetriebliche Unterweisung sowie die Nachweise über den absolvierten Berufsschulunterricht.     

Filter schließen
 
von bis
  •  
Berichtsheft Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwer
Berichtsheft Fachverkäufer/-in im...
Bibliographische Angaben: 164 Seiten Auflage 2011 Ringbuch, 297 x 210mm Kurzinhalt zu Berichtsheft (Ausbildungsnachweis) für den Ausbildungsberuf Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk Bäckerei/Konditorei Das Berichtsheft in Form des Ausbildungsnachweises ist wöchentlich zu führen. Es stellt eine Dokumentation über die durgeführten Aufgaben während der Ausbildungszeit...
14,90 € *
Berichtsheft für Bäcker/Bäckerin
Berichtsheft für Bäcker/Bäckerin
Bibliographische Angaben: 164 Seiten Auflage 05/2008 Ringbuch, 297 x 210mm Kurzinhalt zu Berichtsheft (Ausbildungsnachweis) für den Ausbildungsberuf Bäcker/Bäckerin Das Berichtsheft in Form des Ausbildungsnachweises ist wöchentlich zu führen. Es stellt eine Dokumentation über die durgeführten Aufgaben während der Ausbildungszeit dar. Durch diesen Ausbildungsnachweis wird der...
14,90 € *
Zuletzt angesehen